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Start in die Astronomie

Im Spätherbst 2020 ging es los. Wie wohl fast alle, die sich dem Hobby der Astronomie widmen, habe auch ich erst einmal rein visuell angefangen. Ich habe also „nur“ durch ein Okular geschaut und auf die Fotografie zunächst verzichtet.

„Man vergisst nie sein erstes Mal!“, sagt man. Das gilt für verschiedene Lebensbereiche und auch für die Astronomie. Bei mir war es der Blick auf den Saturn. Als ich zum ersten Mal die Ringe sah, war ich direkt mit dem Astro-Virus infiziert.

Ansonsten muss man wissen, dass man für die visuelle Sternenbeobachtung schon auch ein bisschen Fantasie mitbringen muss. Man sieht nämlich nicht besonders viel. Farben sieht man im Bereich der Deep-Sky Beobachtung höchstens bei einigen Sternen, ansonsten ist man in schwarz-weiß unterwegs. Nebel und Galaxien sieht man zumeist – wenn überhaupt – als diffusen Schleier.

Aber das Wissen, dass die Lichtstrahlen bis zu einigen Millionen von Jahren unterwegs waren, um dann direkt auf die Netzhaut Deiner Augen zu treffen, das macht was mit einem…

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