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Die Beobachtungsnacht

Die Stimmung einer Beobachtungsnacht ist mit nichts zu vergleichen. Erstmal muss man natürlich ein anfängliches Unwohlsein überwinden. Schließlich ist man ja nachts mutterseelenallein, irgendwo im Nirgendwo. Doch dann ist man fast traurig, wenn der Morgen hereinbricht. Ich habe folgenden Text im Internet gefunden, der die Stimmung einer Beobachtungsnacht ganz gut beschreibt:

„Das nächtliche Draußensein bei unterschiedlichen Temperaturen, das Wahrnehmen der nächtlichen Welt mit ihren Geräuschen, Schemen, der Stille und Einsamkeit – der Genuss eines Bechers heißen Tee, der einem wieder etwas Wärme schenkt, das Wohlige der Decke, in die man sich einkuscheln kann während man den weiten, zum Träumen einladenden Sternenhimmel über sich hat – sich als unbedeutender Teil des großen Ganzen zu fühlen, der man im Grunde ist: All das gehört ebenso zu einer Beobachtungsnacht, wie der Blick durch ein optisches Gerät und macht die Astronomie erst zu einer ganzheitlichen Erfahrung.“ (Verfasser unbekannt). Dem habe ich nichts hinzuzufügen…

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