Eigentlich ist die neue Kamera eher für Deep-Sky Aufnahmen gedacht. Planeten nimmt die kleinere Kamera tatsächlich besser auf – sie hat kleinere Pixel auf ihrem kleinen Sensor und kann daher mehr Details bei den Planeten erfassen. Bei dem großflächigem Mond wiederum ist der große Sensor der neuen Kamera im Vorteil. Der Mond passt bequem ins Bild und man hat trotzdem noch reichlich Details. Die Farben sind zudem auf Anhieb realistisch und reich an Kontrast.
Unabhängig davon wird aber jedes Bild noch von mir im Photoshop bearbeitet. Das – oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm – ist ein unverzichtbares Tool für die im Grunde immer notwendige Bearbeitung der fertigen Aufnahme. Es gibt auch für die Bearbeitung astronomischer Aufnahmen optimierte Bildbearbeitungsprogramme, wie z.B. PixInsight. Das ist recht verbreitet und umfangreich in seinen Möglichkeiten. Irgendwann werde ich mich dem auch noch widmen…